Im Laufe des Jahres 1911 wurde in Hamburg ein "Zentrum" der deutschen Sektion der "Theosophischen Gesellschaft" unter Leitung von Herrn Otto Westphal gegründet [Mitteilungen (Scholl) No. XII, November 1911]. Seine Mitglieder, insbesondere Herr Bernhard Hubo, waren aktiv an den Auseinandersetzungen mit der Leitung der "Theosophischen Gesellschaft", Adyar, und der anschließenden Gründung der "Anthroposophischen Gesellschaft" beteiligt.

Am 17. Juni 1912 wurde dieses "Zentrum" nun unter dem Namen "Christian Rosenkreutz-Zweig" und der von Herrn Otto Westphal auf Herrn Bernhard Hubo gewechselten Leitung in Anwesenheit von Marie Steiner und anderen auswärtigen Freunden durch Rudolf Steiner feierlich eingeweiht [GA 130; Hamburg, 17. Juni 1912], [Mitteilungen (Scholl) No. XIV, Dezember 1912]. Am 28. Dezember 1912 wurde die "Anthroposophischen Gesellschaft" offiziell begründet [Marie Steiner: Briefe und Dokumente, S. 48], in die der "Christian Rosenkreutz-Zweig" sogleich aufgenommen wurde.[Mitteilungen (Scholl) No. I, 2. Teil, April 1913].

Während der Zeit des Verbotes durch die Nationalsozialisten wurde der Zweig nurmehr als "Kaffeekränzchen" durch Frau Frieda Westphal die Gattin des Mitbegründers Otto Westphal, sowie Frau Rehwinkel und Frau Raulefs unter anderen inoffiziell weitergeführt. 1945 wurde der Zweig dann öffentlich mit 11 Mitgliedern durch Frau Frieda Westphal wiederbelebt. Im Jahre 1957 begegnete Herr Lothar-Arno Wilke Frau Westphal, die ihm im Laufe mehrerer Gespräche in Aussicht stellte, nach ihrem Tode den Zweig weiter zu führen. Wegen der Auslandsaufenthalte von Herrn Lothar-Arno Wilke, haben Frau Raulefs und Frau Rehwinkel nach dem Tode von Frau Frieda Westphal am 22. November 1958 die Arbeit weitergeführt. Am 8. November 1959 nahm der Zweig dann seine Arbeit unter Leitung von Herrn Lothar-Arno Wilke auf, unter Anwesenheit von Frau Rehwinkel, Frau Raulefs und dem Sohn von Frau Westphal: Herrn Dr. Manfred Westphal. [Durch Lore von Zeska und Lothar-Arno Wilke unterschriebenes Protokoll vom 8. November 1959]. Am 5. Januar 1961 wurden die Statuten der "Anthroposophischen Gesellschaft, Christian Rosenkreutz-Zweig, Hamburg e.V." beschlossen und offiziell ins Vereinsregister eingetragen. [Durch Frank von Zeska und Lothar-Arno Wilke unterschriebenes Protokoll vom 5. Januar 1961].

Seit April 1961 erschienen regelmäßig die "Mitteilungen für die Mitglieder der Anthroposophischen Gesellschaft, Christian Rosenkreutz-Zweig, Hamburg e.V.", die sogenannten 'Rosa Blätter'. Sie arbeiteten in bis dahin nicht gekannter Konsequenz die Geschichte der "Anthroposophischen Gesellschaft" auf. Als Pionierarbeit wurden hier die Forschungen um die Vorgänge des 8. Februar 1925 dargestellt. [M. Jost, E. Stöcklin, L.-A. Wilke: "Lebenslauf der AAG, 1913-1925" aus "Mitteilungen ..." Nr. 9, Michaeli 1962]. Es ist ja eine Tatsache - mit entsetzlichen Konsequenzen für die anthroposophische Bewegung -, daß die bis heute so bestehende "Allgemeine Anthroposophische Gesellschaft" nichts anderes als die Rechtsnachfolgerin des "Goetheanum Bauverein" ist, wodurch ein Ausschluß von Mitgliedern überhaupt möglich wurde. Diese Tatsache wird erst seit kürzester Zeit auch vom Vorstand der "Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft" anerkannt, ohne daraus jedoch die entsprechenden Konsequenzen zu ziehen. Damals führten diese Darstellungen zum Ausschluß der Mitglieder der "Anthroposophischen Gesellschaft, Christian-Rosenkreutz-Zweig, Hamburg e.V." aus der "Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft". Darüberhinaus gab es anschließend den - vergeblichen - Versuch mit unwahren Aussagen, der "Anthroposophischen Gesellschaft, Christian Rosenkreutz-Zweig, Hamburg e.V." die Führung des Namens "Anthroposophische Gesellschaft" zu verbieten. ["Was in der Anthroposophischen Gesellschaft vorgeht" 42. Jahrgang, Nr. 30; 25. Juli 1965]. Der Versuch scheiterte, da durch Rechtsanwalt Dr. Rolf Kiesewetter nachgewiesen werden konnte, daß die "Anthroposophische Gesellschaft, Christian Rosenkreutz-Zweig, Hamburg e.V." tatsächlich sogar die älteren Rechte an diesem Namen hat.



Zur aktuellen Situation der anthroposophischen Gesellschaft


Dokumente zu Aktivitäten des Christian Rosenkreutz-Zweiges, sowie einiger Mitglieder, die ebenfalls Mitglieder im Verein "Allgemeine Anthroposophische Gesellschaft" sind

[Aufgrund der am 6. Januar 2003 erfolgten öffentlichen handelsregisterlichen Eintragung der "Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft (Weihnachtstagung)" - mit behauptetem Gründungsdatum 28.12.1923 -, einer Reihe von Zeitungsartikeln, sowie vier beim Amtsgericht Dorneck-Thierstein eingereichten Anfechtungsklagen gegen die sogenannte Außerordentliche Mitgliederversammlung vom 28./29.12.2002 besteht die Notwendigkeit, auch die Hintergründe dieser öffentlichen Ereignisse zugänglich zu machen, um eine Urteilsbildung zu ermöglichen. - Die genannte handelsregisterliche Eintragung wurde am 3. Mai 2005 gemäß Gerichtsurteil gelöscht.]

(Der größte Teil der nachstehend angebrachten Links ermöglicht Ihnen das Herunterladen der entsprechenden Dokumente im PDF-Format. Die Dateien können mit dem Acrobat Reader, der hier herunterladbar ist, geöffnet werden.)




13. September 2005
Christiane Goepfert beantwortet eine telefonische Anfrage des "Archiati-Verlages" um Zusendung der seinerseits in den
"Rosa Blättern" veröffentlichten Klassentexte. Sie legt diesem Antwortschreiben die Einleitung von Lothar-Arno Wilke aus der Michaeli-Ausgabe 1965, in der die damalige Veröffentlichung der Klassentexte begründet wurde, bei.


10. Juni 2005
Im Mitgliederteil "Was in der Anthroposophischen Gesellschaft vorgeht" Nr.
24 der Wochenschrift "Das Goetheanum" erscheint ein Bericht von Cornelius Pietzner unter dem Titel "Gerichts- und Entschädigungskosten - Erfreuliche finanzielle Unterstützung", in welchem dieser suggeriert, das laufende Buget der Gesellschaft würde mir diesen Kosten nicht belastet. - Tatsache ist, daß Spenden, die sonst wohl dem laufenden Buget zugute hätten kommen können, nun zweckgebunden für die Prozeßkosten geleistet werden.


10. Mai 2005
Im
"Schweizerischen Handelsamtsblatt" erscheint die Meldung der Löschung des Konstruktes
"Allgemeine Anthroposophische Gesellschaft (Weihnachtstagung)" aus dem Handelsregister, wie sie am 3. Mai 2005 gemäß Gerichtsurteil erfolgt ist.

6. Mai 2005
Im Mitgliederteil "Was in der Anthroposophischen Gesellschaft vorgeht" Nr. 1
9 der Wochenschrift "Das Goetheanum" erscheint die auf den 26. April 2005 datierte und für den Vorstand von Paul Mackay unterzeichnete "Stellungnahme des Vorstandes am Goetheanum - Zu den Unterstellungen der Gruppierung, die sich ‹Gelebte Weihnachtstagung› nennt, im Flugblatt vom 21. März 2005". - Das dort erwähnte Flugblatt findet sich hier.


22. April 2005
Im Mitgliederteil "Was in der Anthroposophischen Gesellschaft vorgeht" Nr. 17 der Wochenschrift "Das Goetheanum" erscheint von Heinz Zimmermann, Bodo von Plato und Paul Mackay der "Bericht des Vorstandes" wie er zur Generalversammlung 2005 des
Vereins "Allgemeine Anthroposophische Gesellschaft" gegeben wurde.

15. April 2005
Im Mitgliederteil "Was in der Anthroposophischen Gesellschaft vorgeht" Nr. 16 der Wochenschrift "Das Goetheanum" erscheint das "Protokoll der ordentlichen Generalversammlung des Vereins ‹Allgemeine Anthroposophische Gesellschaft›".

8. April 2005
Im Mitgliederteil "Was in der Anthroposophischen Gesellschaft vorgeht" Nr. 15
("Anthroposophie Weltweit" Nr. 3) der Wochenschrift "Das Goetheanum" erscheint unter dem Obertitel "Besinnen aufs Machbare":
1. "Inhaltsreich - Eindrücke von der Generalversammlung und Jahrestagung am Goetheanum" von Ursula Remund,
2. "Konkludent fusioniert - Zusammenfassende Darstellung der Urteilsbegründung des Solothurner Obergerichts" von Sebastian Jüngel,
3. "Letztlich eine Willensentscheidung - Stellungnahme zu beiden Urteilen des Obergerichts Solothurn" von Jürgen Erdmenger und Andreas Furrer [ungekürzt hier],
4. "Erklärung des Vorstandes am Goetheanum - Zu den beiden Urteilen ...",
5. "‹Es ging um Klarheit› - Rückfragen an Paul Mackay zur Entscheidung, keine Berufung beim Bundesgericht einzulegen" von Sebastian Jüngel,
6. "Geteilte Sorgen, wichtige Anregungen - Die Generalsekretäre halfen bei der Entscheidungsfindung zur Frage der Berufung ..." von Johannes Kühl.

In den Mitteilungen aus der anthroposophischen Arbeit in Deutschland (Ausgabe April 2005) erscheint ein Kommentar von Stephan Eisenhut unter dem Titel: "Aus der Niederlage lernen?", sowie ein Bericht unter dem Titel: "Zweites Urteil erst nach Redaktionsschluß"


4. April 2005
In der Zeitschrift "Info3" erscheint ein Artikel von Ramon Brüll mit dem Titel "Die Unfähigkeit zur Verständigung - Der Vorstand der Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft unterliegt vor Gericht - und stolpert in eine von seinen Vorgängern gelegte Falle. Ein Kommentar.". - Absurderweise wird am Ende dieses Artikels zwar auf die hiesige Internet-Seite verwiesen, im Artikel selbst ist aber von nur einem Urteil - mit Klägern der Gruppierung "Gelebte Weihnachtstagung" - die Rede und nur gegen deren angebliche Motivationen wird polemisiert. Ferner wird die unwahre Behauptung gemacht: "Erst als in den 80ger Jahren Einzelne in den Archiven die Geschichte der anthroposophischen Gesellschaft nachzuzeichnen begannen, kamen die Ereignisse vom Juni 1924 und Februar 1925 ans Licht". Tatsächlich wurden diese Ereignisse aber schon in den 60ger Jahren, angeregt von Lothar-Arno Wilke, durch Veröffentlichungen in den
sogenannten "Rosa Blättern" ans Licht gebracht, was zum Ausschluß dieser Mitglieder und dem ganzen "Christian Rosenkreutz-Zweig, Hamburg" aus dem Verein "Allgemeine Anthroposophische Gesellschaft" führte. - Das Fazit dieses verwirrenden und auch sonst an unwahren Behauptungen reichen Artikels ist jedoch - wohl auch in weiterem Sinne als vom Autor gemeint - bemerkenswert: "So bitter wie es klingen mag: Nach dem jetzt vorliegenden Urteil ist wenigstens dokumentiert, dass die rechtliche Existenz der Weihnachtstagungsgesellschaft ... nicht an den ungewöhnlichen Steiner'schen Statuten, sondern an der Unfähigkeit der Mitgliedschaft gescheitert ist, sich in wesentlichen Fragen zu verständigen. Eine Entscheidungskultur, die die Mitgliedschaft mit einbezieht, ist von ganzen Generationen von Funktionären nicht gepflegt worden."


25. März 2005
In der Wochenschrift "Das Goetheanum" Nr. 13/14 erscheint ein Bericht unter dem Titel: "Keine Berufung ans Bundesgericht - Vorstand akzeptiert Urteile des Obergerichts vom 12. Januar 2005".
Im Mitgliederteil "Was in der Anthroposophischen Gesellschaft vorgeht" Nr. 13/14 der Wochenschrift "Das Goetheanum" erscheint ein Bericht
über die Generalversammlung 2005 des
Vereins "Allgemeine Anthroposophische Gesellschaft" unter dem Titel: "In die Zukunft - Keine Berufung beim Bundesgericht und ein reiches Spektrum anthroposophischer Arbeit".

21. März 2005
In der Basler Zeitung erscheint ein Artikel mit dem Titel "Der Gang nach Canossa bleibt aus".

19. März 2005
Bei der Generalversammlung
des
Vereins "Allgemeine Anthroposophische Gesellschaft" gibt der Vorstand - unter großem Beifall der anwesenden Mitglieder (auch bei der Generalversammlung 2002 gab es für das ja nun gescheiterte Vorhaben des Vorstandes ähnlich großen Beifall) - bekannt, daß er die Urteile des
Obergerichtes des Kanton Solothurn vom 12. Januar 2005 akzeptieren und keinen Rekurs beim Bundesgericht einlegen wird. - Es wird die "Erklärung des Vorstandes am Goetheanum zu den Urteilen des Obergerichts des Kantons Solothurn vom 12. Januar 2005 bezüglich der vereinsrechtlichen Existenz der «Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft (Weihnachtstagung)»" verlesen und und in Schriftform verteilt.

In der Basellandschaftlichen Zeitung erscheint ein ausführliches Interview mit Paul Mackay unter dem Titel:
"«Die Mitglieder forderten das»".

Auf dem Medienportal Anthroposophie - anthromedia.net erscheint ein Bericht mit dem Titel
"AAG: Kein Rekurs ans Bundesgericht".

Vom
Verein "Allgemeine Anthroposophische Gesellschaft" wird auf dessen Internetseite: www,goetheanum.org/presse.html eine Pressemitteilung von Wolfgang Held unter dem Titel: "Verzicht auf Einspruch vor dem Bundesgericht" bereitgestellt.


17. März 2005
Im Wochenblatt für das Birseck und Dorneck erscheint ein ausführlicher Artikel mit dem Titel: "Goetheanum: Aus zwei mach eins mach zwei".

16. März 2005
In der Basler Zeitung erscheint ein Artikel mit dem Titel "Neue Kraftprobe bei Anthroposophen - Generalversammlung vom Samstag kann möglicherweise gar nicht stattfinden".

14. März 2005
Günter Röschert richtet an den Vorstand des
Vereins "Allgemeine Anthroposophische Gesellschaft" einen Antrag zur Tagesordnung der Generalversammlung 2005 in Dornach, in dem er eine Generaldebatte zur Situation der Gesellschaft nach den Urteilen des
Obergerichtes des Kanton Solothurn mit Verlesung des Urteilstextes fordert, ferner die Verschiebung der Entlastung des Vorstands bis zum Eintritt der Rechtskraft der Urteile und schließlich die Klärung der Frage, wer die Verfahrens- und Gerichtskosten trägt.


4. März 2005
In den Mitteilungen aus der anthroposophischen Arbeit in Deutschland (Ausgabe März 2005) erscheint ein Bericht unter dem Titel: "Vorstand verliert Berufung vor dem Obergericht". - In diesem heißt es: "Innerhalb der deutschen Landesgesellschaft mehrten sich nach den ersten Berichten von der Berufungsverhandlung im Januar die Stimmen, die einen weiteren Gerichtsgang nicht mehr nachvollziehen können und daher ablehnen." Des weiteren wird Gerald Häfner - als Vertreter des Vorstandes der deutschen Landesgesellschaft - zitiert: "Es gehört zum Schicksal der Anthroposophischen Gesellschaft, dass die von Rudolf Steiner 1924 projektierte einheitliche und zugleich gegliederte Gesellschaftsgestalt nicht in der ursprünglich beabsichtigten Weise Wirklichkeit werden konnte. Vielmehr wurde ab 1925 als einzig weiterverfolgte Rechtsform die des umbenannten ursprünglichen Bauvereines gewählt. Was geschah, muss anerkannt werden. Es kann weder ungeschehen gemacht noch zurückgedreht werden."

Im Mitgliederteil "Was in der Anthroposophischen Gesellschaft vorgeht" Nr. 10 ("Anthroposophie Weltweit" Nr. 2) der Wochenschrift "Das Goetheanum" erscheint ein Bericht unter dem Titel "Rekurse abgewiesen".

In der Wochenschrift "Das Goetheanum" Nr. 10 erscheint ein Bericht von Wolfgang Held mit Rückfragen an Paul Mackay unter dem Titel "Rekurse abgewiesen". - In diesem macht Paul Mackay erneut Aussagen darüber, "..., wie Rudolf Steiner es wollte" und entgegnet den Gerichten: "Die an der Weihnachtstagung vereinsrechtlich gegründete Gesellschaft ist bisher durch niemanden aufgelöst worden und existiert deshalb." - Ein Beobachter dieses Phänomens kann sich denkend darüber aufklären, daß Paul Mackay durch seine Aussagen - bewußt oder unbewußt - sich selbst an die Stelle Rudolf Steiners setzt.

28. Februar 2005
Die Erkenntnis-Frage nach dem gegenwärtigen Bestehen der von Rudolf Steiner und den anwesenden Mitgliedern zu Weihnachten 1923 neubegründeten anthroposophischen Gesellschaft mit ihren damals verabschiedeten Statuten kann für denjenigen, der sie ernsthaft und ehrlich stellt, sich mit einer anderen Frage als notwendig verknüpft erweisen. Es ist die Frage nach dem Verhältnis des Fragenden zu Rudolf Steiner. - Interessanterweise findet sich in der heute angekommenen Ausgabe der Wochenschrift "Das Goetheanum" (Nr. 9 vom 25. Februar 2005) ein Artikel von Irene Diet unter dem Titel:
"‹Lichtnahrung› Anthroposophie? - Auf der Suche nach einem Weg zur Anthroposophie Rudolf Steiners", der sich genau dieser Frage widmet..

26. Februar 2005
Es wird das Urteil der von Dr. Thaler vertretenen Klägergruppe vom 12. Januar 2005 bekannt (zum Urteil der von Dr. Strub vertretenen Klägergruppe siehe unten 24. Februar 2005), in dem sich die folgenden Sätze finden:.
"Es grenzt an Rechtsmissbrauch, die Mitglieder der Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft zunächst zu einer Anerkennung der Beklagten bzw. des wiederbelebten, im Jahre 1923 gegründeten Vereins (Anthroposophische Gesellschaft) zu "nötigen", und dann bei einer Verweigerung der Anerkennung geltend zu machen, wegen der fehlenden Rechtsbeziehung bestehe gar kein Feststellungsinteresse."
Angesichts der Tatsache, daß der Rechtsvertreter des Vorstandes offenbar auf an Rechtsmißbrauch grenzendem Wege versucht, das Feststellungsinteresse der Kläger zu negieren, fällt es schwer dem Vorstand abzunehmen, daß es ihm nur darum gehe, "Klarheit in das vereinsrechtliche Fundament der Anthroposophischen Gesellschaft zu bringen", wie es in der Presseerklärung: "Anthroposophische Gesellschaft: Trotz Nein Ziel weiter im Auge" behauptet wird.

25. Februar 2005
In der Basler Zeitung erscheint ein Artikel mit dem Titel "Anthroposophen stehen vor einer Machtprobe".
In der Mittelland Zeitung erscheint ein Artikel mit dem Titel: "Anthroposophen-Streit: Vorstand abgeblitzt".
In der Basellandschaftlichen Zeitung erscheint ein Artikel mit dem Titel: "Anthroposophen müssen neuen Verein auflösen".

24. Februar 2005
Im Namen der Zivilkammer
des Obergerichtes des Kanton Solothurn geht bei Dr. Helmuth Strub das Urteil vom 12. Januar 2005 ein:
1. Die Klage wird gutgeheissen. Es wird festgestellt, dass die Allgemeine Anthroposophische Gesellschaft (Weihnachtstagung) kein Verein i.S. von Art. 60ff. ZGB ist
2. Das Handelsregisteramt des Kantons Solothurn in 4710 Klus-Balsthal, Schmelzihof, wird angewiesen, nach Eintritt der Rechtskraft, die Beklagte, Allgemeine Anthroposophische Gesellschaft (Weihnachtstagung) zu löschen.
3. [sinngemäß] Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der namentlich benannten Vorstandsmitglieder in solidarischer Haftung.
Es wird festgestellt, daß die anthroposophische Gesellschaft (WTG), wie sie zu Weihnachten 1923 neubegründet wurde, als Verein aufgehört hat zu existieren. Als Begründung für den Untergang derselben wird die konkludente Fusion in den am 8. Februar 1925 in Verein "Allgemeine Anthroposophische Gesellschaft" umbenannten Bauverein angegeben.
Eine Kurzfassung der Appellationsantwort der von Dr. Helmuth Strub vertretenen Klägergruppe, wie sie vom Gericht berücksichtigt wurde, findet sich hier.


Vom Verein "Allgemeine Anthroposophische Gesellschaft" wird auf dessen Internetseite: www,goetheanum.org/presse.html eine Pressemitteilung von Wolfgang Held unter dem Titel: "Anthroposophische Gesellschaft: Trotz Nein Ziel weiter im Auge" bereitgestellt.

Auf dem Medienportal Anthroposophie - anthromedia.net erscheint ein Bericht mit dem Titel "AAG verliert Rekurse beim Solothurner Obergericht".

Die Nachrichtenagentur NNA "News Network Anthroposophy" veröffentlicht einen Bericht in deutsch und in englisch unter der Überschrift "Obergericht Solothurn weist Berufung der Anthroposophischen Gesellschaft ab".

21. Februar 2005
Die Bekanntgabe der Urteile des Obergerichtes des Kanton Solothurn wird für den 24. oder 25. Februar 2005 erwartet.

11. Februar 2005
Ein Monat ist vergangen seit vor dem Obergericht des Kanton Solothurn die Appellationsverhandlungen gegen die Urteile des Richteramtes Dorneck-Thierstein vom 2./3. Februar 2004 (siehe unten) stattgefunden haben. - Die Bekanntgabe der Urteile wird jetzt nicht vor dem 21. Februar 2005 erwartet.

4. Februar 2005
Im Mitgliederteil "Was in der Anthroposophischen Gesellschaft vorgeht" Nr. 6
("Anthroposophie Weltweit" Nr. 1) der Wochenschrift "Das Goetheanum" erscheinen die Einladungen "... zur ordentlichen Generalversammlung 2005 des
Vereins ‹Allgemeine Anthroposophische Gesellschaft›" und "... zur Jahrestagung 2005 der Anthroposophischen Gesellschaft".
Darüberhinaus erscheint ein Bericht unter dem Titel "Existenzfrage - Vorstand am Goetheanum hält Berufung gegen Urteil zur vereinsrechtlichen Nichtexistenz aufrecht", in dem erneut die Legende fortgesponnen wird, die heutige Hochschule am Goetheanum, habe "ihre Verankerung in den Statuten der Gesellschaft von 1923", während diese Verankerung in Wirklichkeit in den Statuten des
Vereins "Allgemeine Anthroposophische Gesellschaft", in §3 vorgenommen wurde, wie sie z.B. im Nachrichtenblatt vom 7. März 1965 veröffentlicht worden sind. - Dagegen konnte die in den
Statuten der Anthroposophischen Gesellschaft von 1923 erwähnte Hochschule, deren Leiter Rudolf Steiner war, nicht fortgeführt werden, da von ihm kein Nachfolger für deren Leitung ernannt worden war.


21. Januar 2005
In der Wochenschrift "Das Goetheanum" Nr. 4 erscheint ein Bericht mit Rückfragen unter dem Titel "Termin beim Obergericht in Solothurn - Anthroposophische Gesellschaft von 1923 heute noch existent?".
Vom
Verein "Allgemeine Anthroposophische Gesellschaft" wird auf dessen Internetseite: www,goetheanum.org/presse.html eine "Zusammenfassung der Appellationsbegründung der Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft (Weihnachtstagung) vor dem Obergericht Solothurn (Prof. Dr. Andreas Furrer)" zur Verfügung gestellt.
Eine Kurzfassung der Appellationsantwort der von Dr. Helmuth Strub vertretenen Klägergruppe findet sich hier.


14. Januar 2005
Die Nachrichtenagentur NNA "News Network Anthroposophy" veröffentlicht einen Bericht in deutsch und in englisch unter der Überschrift "Obergericht Solothurn schlägt AAG vor Rekurs zurückzuziehen".

12. Januar 2005
Vom
Verein "Allgemeine Anthroposophische Gesellschaft" wird auf dessen Internetseite: www,goetheanum.org/presse.html eine Pressemitteilung von Hans Hasler unter dem Titel: "Gerichtstermin in Solothurn" bereitgestellt.

Auf dem Medienportal Anthroposophie - anthromedia.net erscheint ein Bericht mit dem Titel "AAG: Es steht schlecht um den Rekurs".
In der Basler Zeitung erscheint ein Artikel mit dem Titel "Der Anthroposophen-Streit will kein Ende nehmen".
In der Mittelland Zeitung erscheint ein Artikel mit dem Titel: "Im Anthroposophen-Streit bleiben die Fronten verhärtet".
In der Basellandschaftlichen Zeitung erscheint ein Artikel mit dem Titel: "Anthroposophen gegen Anthroposophen".

11. Januar 2005
Es finden vor dem Obergericht des Kanton Solothurn unter Anwesenheit von Paul Mackay für den Vorstand des Vereins "Allgemeine Anthroposophische Gesellschaft" und der Klageparteien die Appellationsverhandlungen gegen die von Dr. Helmuth Strub (vormittags) und die von Dr. Thaler (nachmittags) vertretenen Feststellungsklagen bzw. gegen die Urteile der Vorinstanz statt.


20. Juni 2004
In der Wochenschrift "Das Goetheanum" Nr. 25 erscheint ein Artikel von Irene Diet unter dem Titel "Gehört die Krise zum Wesen der Anthroposophie?".


2. Mai 2004
Im Mitgliederteil "Was in der Anthroposophischen Gesellschaft vorgeht" Nr. 18
("Anthroposophie Weltweit" Nr. 4) der Wochenschrift "Das Goetheanum" erscheint ein Bericht über die "Generalversammlung der Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft und Jahrestagung" unter dem Obertitel "Esoterik üben und vertiefen".
In den Mitteilungen aus der anthroposophischen Arbeit in Deutschland (Ausgabe Mai 2004) erscheint eine Stellungnahme von Justus Wittich unter dem Titel: "Enttäuschung Konstitution".

25. April 2004
Im Mitgliederteil "Was in der Anthroposophischen Gesellschaft vorgeht" Nr. 17 der Wochenschrift "Das Goetheanum" erscheint das "Protokoll der ordentlichen Generalversammlung des Vereins ‹Allgemeine Anthroposophische Gesellschaft›" mit der Erklärung von Paul Mackay: "Appellation wird aufrecht erhalten" und dem "Bericht des Vorstandes (1), (2)".

11. April 2004
Unter dem Titel "‹Wir sind bereit!›" und dem Zwischentitel "Geballte Willenskraft - schwache Finanzen" erscheint im Mitgliederteil "Was in der Anthroposophischen Gesellschaft vorgeht" Nr. 15/16 der Wochenschrift "Das Goetheanum" ein Bericht über die Generalversammlung vom 4. April 2004 des
Vereins "Allgemeine Anthroposophische Gesellschaft".
In der Wochenschrift "Das Goetheanum" Nr. 15/16 erscheint eine Notiz unter dem Titel "Konstitution - Rekurs empfohlen".

5. April 2004
Vom
Verein "Allgemeine Anthroposophische Gesellschaft" wird auf dessen Internetseite: www,goetheanum.ch/presse/Konstitution/ eine Pressemitteilung unter dem Titel: "Landesverantwortliche empfehlen Rekurs" bereitgestellt.

In der Basler Zeitung erscheint ein Artikel mit dem Titel "Anthroposophen bleiben uneins".

4. April 2004
Im Mitgliederteil "Was in der Anthroposophischen Gesellschaft vorgeht" Nr. 14
("Anthroposophie Weltweit" Nr. 3) der Wochenschrift "Das Goetheanum" erscheint ein Bericht unter dem Titel "Gericht begründet vereinsrechtliche Nichtexistenz der Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft (Weihnachtstagung)".

30. März 2004
Andreas Wilke veröffentlicht eine Betrachtung "Zu den Urteilen des Amtsgerichts Dorneck-Thierstein vom 2./3. Februar 2004" und bittet die Redaktion des Mitgliederteils "Was in der Anthroposophischen Gesellschaft vorgeht" der Wochenschrift "Das Goetheanum" um Abdruck derselben.

28. März 2004
Im Mitgliederteil "Was in der Anthroposophischen Gesellschaft vorgeht" Nr. 13 der Wochenschrift "Das Goetheanum" erscheint ein vom Vorstand am Goetheanum unterzeichneter Brief an die Mitglieder zur ‹Konstitution der Anthroposophischen Gesellschaft›.

26. März 2004
Die Nachrichtenagentur NNA "News Network Anthroposophy" veröffentlicht einen Bericht in deutsch und in englisch unter der Überschrift "Weiteres Vorgehen der Anthroposophischen Gesellschaft im Konstitutionsstreit voraussichtlich nächste Woche entschieden".

25. März 2004
Christiane Goepfert und Dr. Miriam Süsskind bitten die Redaktion des Mitgliederteils "Was in der Anthroposophischen Gesellschaft vorgeht" der Wochenschrift "Das Goetheanum" um den Abdruck eines "Kommentars von Klägerseite" zu
den Urteilen des Amtsgerichts Dorneck-Thierstein vom 2./3. Februar 2004.

22. März 2004
Vom
Verein "Allgemeine Anthroposophische Gesellschaft" werden unter www,goetheanum.ch/presse/Konstitution/ die Urteilsbegründungen vom 9. und 10. März 2004, versehen mit einem persönlichen Kommentar des Herrn Hasler (Mitarbeiter des Goetheanum) veröffentlicht: "Mein persönlicher Eindruck gleich zuerst. Die durch den Konstitutionsvorgang ausgelösten und nun vom Gericht behandelten Fragen haben die Gemüter seit über 40 Jahren bewegt. Das Bedürfnis, jetzt zu einer Klärung zu kommen, ist sehr gross. Das Urteil macht aber einen undifferenzierten Eindruck und die Begründung überzeugt mich in vieler Hinsicht nicht. Würde der Vorstand nun diese wenig überzeugenden und in sich widersprüchlichen Gerichtsentscheide bereits aus erster Instanz akzeptieren und keine Berufung einlegen, dann würde er seiner Verantwortung gegenüber den kommenden Generationen nicht gerecht werden, weil er die Suche nach einer Lösung nicht bis zu einem Punkt durchgeführt hätte, der das Thema der Konstitution klärt." - Man darf gespannt sein, ob der Vorstand der Aufforderung seines Mitarbeiters Folge leistet!

12. März 2004
Bei Dr. Helmuth Strub geht - betreffend die von ihm vertretene negative Feststellungsklage - das Urteil vom 2./3. Februar 2004 (Auszug von Gerichtsschreiber Thomas Fischer vom 10. März 2004) des Richteramtes Dorneck-Thierstein ein.

7. März 2004
Im Mitgliederteil "Was in der Anthroposophischen Gesellschaft vorgeht" Nr. 10
("Anthroposophie Weltweit" Nr. 2) der Wochenschrift "Das Goetheanum" erscheint ein Bericht unter dem Titel "Richteramt erklärt Allgemeine Anthroposophische Gesellschaft (Weihnachtstagung) vereinsrechtlich für nichtexistent".
In den Mitteilungen aus der anthroposophischen Arbeit in Deutschland (Ausgabe März 2004) erscheint ein Bericht unter dem Titel: "Nach dem Urteil".

21. Februar 2004
Im Mitgliederteil "Was in der Anthroposophischen Gesellschaft vorgeht" Nr. 8 der Wochenschrift "Das Goetheanum" erscheint ein von Paul Mackay für den Vorstand am Goetheanum unterzeichneter Brief an die Mitglieder zur ‹Konstitution der Anthroposophischen Gesellschaft›. Weiterhin erscheint die "Einladung zur ordentlichen Generalversammlung des Vereins ‹Allgemeine Anthroposophische Gesellschaft›" am 4. April 2004, 9 bis 12.30 Uhr, am Goetheanum, Dornach, sowie anstelle der Einladung zu der bereits angekündigten ordentlichen Jahresversammlung der
"Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft (Weihnachtstagung)" (siehe unten: 25. Januar 2004) eine "Einladung zur Jahrestagung 2004 der Anthroposophischen Gesellschaft" am 4. April 2004 am Goetheanum, Dornach.
In der Fassnachtsausgabe der Wochenschrift "Das Goetheanum" Nr. 8 erscheinen zwei satirische Anmerkungen in Bezug auf das Gerichtsurteil der vereinsrechtlichen Nichtexistenz der
"Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft (Weihnachtstagung)".

15. Februar 2004
In der Wochenschrift "Das Goetheanum" Nr. 7 erscheint eine Bericht unter dem Titel "‹Nichtexistent› - ‹Allgemeine Anthroposophische Gesellschaft (Weihnachtstagung)› verliert Prozeß".
Im Mitgliederteil "Was in der Anthroposophischen Gesellschaft vorgeht" Nr. 7 der Wochenschrift "Das Goetheanum" erscheint ein von Paul Mackay für den Vorstand am Goetheanum unterzeichneter Brief an die Mitglieder zur ‹Konstitution der Anthroposophischen Gesellschaft›.

12. Februar 2004
In der Basler Zeitung erscheint ein Artikel mit dem Titel "Anthroposophen vor möglicher Prozesslawine".

11. Februar 2004
Auf der Internet-Seite der Zeitschrift "Info3" erscheint ein Artikel mit dem Titel "Aktuell: Anthroposophische Gesellschaft geht in Berufung".

9. Februar 2004
In der Mittelland Zeitung erscheint ein Artikel mit dem Titel: "Schlappe für die Anthroposophen".

8. Februar 2004
In der Wochenschrift "Das Goetheanum" Nr. 6 erscheint ein Bericht unter dem Titel "Verhandlungsmarathon - Neues vom Konstitutionsprozeß". - Der Bericht endet mit dem Satz: "Unter www,goetheanum.ch/presse kann das Ergebnis der Beratungen des Amtsgerichtes eingesehen werden."

6. Februar 2004
In der Basler Zeitung erscheint ein Artikel mit dem Titel "Anthroposophen vor Tohuwabohu".

5. Februar 2004
Bei Dr. Helmuth Strub geht - betreffend die von ihm vertretene negative Feststellungsklage - das Urteil vom 3. Februar 2004 des Richteramtes Dorneck-Thierstein im Dispositiv ein.
In der Basler Zeitung erscheint ein verwirrender Artikel, in dem sowohl der Sachverhalt, wie auch das von Dr. Helmuth Strub vertretene Rechtsbegehren objektiv falsch dargestellt wird, unter dem Titel "Die Weihnachtsgesellschaft lebt".


4. Februar 2004

Der Gerichtspräsident des
Richteramtes Dorneck-Thierstein teilt Dr. Helmuth Strub telefonisch mit, daß der von ihm vertretenen negativen Feststellungsklage:
1. Es sei gerichtlich festzustellen, dass die am 28.12.1923 gegründete Anthroposophische Gesellschaft (WTG) als Verein zu existieren aufgehört hat.
2. Es sei gerichtlich festzustellen, dass die Wiederbelebung der "Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft (Weihnachtstagung)" mit Sitz in Dornach
als direkte Fortsetzung der WTG gemäss Beschlussprotokoll vom 28./29.12.2002 nichtig ist.
3. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Beklagten.

stattgegeben wurde und das Handelsregister angewiesen wird, den Eintrag des Konstruktes "Allgemeine Anthroposophische Gesellschaft (Weihnachtstagung)" zu löschen.

Die Nachrichtenagentur NNA "News Network Anthroposophy" veröffentlicht einen Bericht in deutsch und in englisch unter der Überschrift "Klage gegen Bestehen der 'Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft (Weihnachtstagung)' stattgegeben".

Auf der Internet-Seite der Zeitschrift "Info3" erscheint ein Artikel mit dem Titel "Gerichtsamt Dorneck-Thierstein: Weihnachtstagungsgesellschaft gibt es nicht".


3. Februar 2004
Die Nachrichtenagentur NNA "News Network Anthroposophy" veröffentlicht einen Bericht in deutsch und in englisch unter der Überschrift "Urteil im Streit um das Bestehen der 'Allgemeine Anthroposophische Gesellschaft (Weihnachtstagung)' bis Ende der Woche erwartet".

2. Februar 2004
Es finden vor dem
Richteramt Dorneck-Thierstein unter Anwesenheit des gesamten Vorstandes des Vereins "Allgemeine Anthroposophische Gesellschaft" und der Klageparteien die Verhandlungen der von Dr. Thaler (vormittags) und der von Dr. Helmuth Strub (nachmittags) vertretenen Feststellungsklagen (siehe unten) statt.

27. Januar 2004
Christiane Goepfert und Dr. Miriam Süsskind bitten die Redaktion des Mitgliederteils "Was in der Anthroposophischen Gesellschaft vorgeht" der Wochenschrift "Das Goetheanum" um den Abdruck einer Klarstellung zur am 2. Februar 2004 anstehenden Gerichtsverhandlung vor dem
Richteramt Dorneck-Thierstein mit dem Titel "Warum wurde eine Feststellungsklage angestrengt?". - Der Abdruck wird mit Datum 29. Januar 2004 abgelehnt.

25. Januar 2004
Im Mitgliederteil "Was in der Anthroposophischen Gesellschaft vorgeht" Nr. 4 der Wochenschrift "Das Goetheanum" erscheint die Ankündigung zweier Mitgliederversammlungen am Goetheanum, Dornach:
1. ordentliche Generalversammlung des Vereins "Allgemeine Anthroposophische Gesellschaft" am Sonntag 4. April 2004,
2. ordentliche Jahresversammlung der
"Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft (Weihnachtstagung)" am Sonntag 4. April 2004.
Letztere ist ein Konstrukt, dessen rechtliche Existenz vor Gericht in Frage steht.

30. November 2003
Im Mitgliederteil "Was in der Anthroposophischen Gesellschaft vorgeht" Nr. 48 der Wochenschrift "Das Goetheanum" erscheinen die offiziellen Protokolle der Mitgliederversammlungen vom 15./16. November 2003.

23. November 2003
In der Wochenschrift "Das Goetheanum" Nr. 47 erscheint eine Notiz unter dem Titel "Bevollmächtigt - Anthroposophische Gesellschaft setzt Neukonstituierung fort".
Im Mitgliederteil "Was in der Anthroposophischen Gesellschaft vorgeht" Nr. 47 der Wochenschrift "Das Goetheanum" erscheint ein Bericht über die Mitgliederversammlungen vom 15./16. November 2003 unter dem Titel "Zum Vollzug der Eingliederung bevollmächtigt".

18. November 2003
In der Basler Zeitung erscheint ein Artikel mit dem Titel "Anthroposophen: Basis für eine Fusion gelegt".
Die Nachrichtenagentur NNA "News Network Anthroposophy" veröffentlicht einen Bericht in deutsch und in englisch unter der Überschrift "Eingliederungspläne der Anthroposophischen Gesellschaft gebilligt".

15. November 2003
Zu Beginn der außerordentlichen Generalversammlung des Vereins "Allgemeine Anthroposophische Gesellschaft" wird von C. Goepfert ein Antrag auf Nichteintreten in die Behandlung und Beschlußfassung über die Vorlagen des Vorstandes gestellt und mit großer Mehrheit abgelehnt. Auch von anderen werden solche Anträge auf Nichteintreten gestellt und abgelehnt. Ein Brief an den Vorstand des Vereins "Allgemeine Anthroposophische Gesellschaft" von A. Wilke, in dem gegen die Beschlußfassung über die Vorlagen des Vorstandes Einspruch eingelegt wird, wird ausgelegt und bekanntgemacht.
In der Basler Zeitung erscheint ein Artikel mit dem Titel "Transparenz in die Verfassung bringen".

14. November 2003
In der Basler Zeitung erscheint ein Artikel mit dem Titel "Anthroposophen dürfen fusionieren".

13. November 2003
Die Nachrichtenagentur NNA "News Network Anthroposophy" veröffentlicht einen Bericht in deutsch und in englisch, in dem bekanntgegeben wird, daß der Richter die neuerlich beantragte einstweilige Verfügung gegen die
"Allgemeine Anthroposophische Gesellschaft (Weihnachtstagung)" und deren Vorstand abgewiesen hat.

12. November 2003
Die durch Dr. Gelzer beim
Richteramt Dorneck-Thierstein gegen die
"Allgemeine Anthroposophische Gesellschaft (Weihnachtstagung)" und deren Vorstand neuerlich beantragte einstweilige Verfügung wird durch eine Verfügung von Amtsgerichtspräsident Markus Christ abgewiesen. - Damit können die Fusionsversammlungen am 15./16.November 2003 wie geplant stattfinden.

11. November 2003
Die Nachrichtenagentur NNA "News Network Anthroposophy" veröffentlicht einen Bericht in deutsch und in englisch, in dem bekanntgegeben wird, daß der Richter vermutlich am morgigen 12. November 2003 über die neuerlich beantragte einstweilige Verfügung gegen die
"Allgemeine Anthroposophische Gesellschaft (Weihnachtstagung)" und deren Vorstand entscheiden wird.

31. Oktober 2003
In der Basler Zeitung erscheint ein Artikel mit dem Titel "Neuer Winkelzug gegen Fusion im Goetheanum".

29. Oktober 2003
Eine von Robert Jan Kelder unterzeichnete Pressemeldung wird versandt, in der bekannt gegeben wird, daß erneut eine einstweilige Verfügung gegen den Vorstand des am 6. Januar 2003 neueingetragenen Konstuktes Allgemeine Anthroposophische Gesellschaft (Weihnachtstagung) beim
Richteramt Dorneck-Thierstein beantragt wurde. - Das Ziel dieser einstweiligen Verfügung ist die Verhinderung von Fusionsbeschlüssen, bis die Klage der von Dr. Gelzer vertretenen Klägergruppe rechtkräftig entschieden ist.

24. Oktober 2003
In der Basler Zeitung erscheint ein Artikel mit dem Titel "Im Goetheanum fällt Entscheidung".

12. Oktober 2003
Im Mitgliederteil "Was in der Anthroposophischen Gesellschaft vorgeht" Nr. 41 der Wochenschrift "Das Goetheanum" erscheint ein Artikel unter dem Titel "Zum Konstitutionsprozeß der Anthroposophischen Gesellschaft", in dem der Vorstand seine Fusionspläne erneut begründet.

4. Oktober 2003
Im Mitgliederteil "Was in der Anthroposophischen Gesellschaft vorgeht" Nr. 40 ("Anthroposophie Weltweit" Nr. 8) der Wochenschrift "Das Goetheanum" erscheinen "Einladungen zu Mitgliederversammlungen, Fusionsvertrag, Beschlußvorlagen", durch die am 15./16. November 2003 die ursprünglich schon für Ostern 2003 geplanten Fusionbeschlüsse nachgeholt werden sollen.

23. September 2003
Vom Richteramt Dorneck-Thierstein wird eine Verfügung erlassen, durch die die Sistierung vom 12. Februar 2003 (siehe unten) der durch Dr. Helmuth Strub eingereichten Klage partiell aufgehoben wird, "d.h. bezüglich der Existenz bzw. Nichtexistenz der Beklagten 1. Bezüglich der Frage der ordnungsgemäßen Durchführung der außerordentlichen Generalversammlung der Beklagten 1 vom 28./29. Dezember 2002 bleibt der Prozess weiterhin sistiert."

9. September 2003
Von der "Anthroposophischen Gesellschaft, Christian Rosenkreutz-Zweig, Hamburg e.V." wird die Einladung zum Wochenendgespräch am 4./5. Oktober 2003 unter dem Thema: "«Neues Denken und neues Wollen.» - Zu den Aufgaben einer Anthroposophischen Gesellschaft" versandt.

7. September 2003
In der Wochenschrift "Das Goetheanum" Nr. 36 erscheint ein Bericht unter dem Titel "Nachlese: Aufhebung bestätigt - Schweizerisches Bundesgericht entscheidet gegen einstweilige Verfügung".
Im Mitgliederteil "Was in der Anthroposophischen Gesellschaft vorgeht" Nr. 36 ("Anthroposophie Weltweit" Nr. 7) der Wochenschrift "Das Goetheanum" erscheint ein Bericht unter dem Titel "Schweizerisches Bundesgericht bestätigt Aufhebung der einstweiligen Verfügung".

5. September 2003
In der Basler Zeitung erscheint ein Artikel mit dem Titel "Anthroposophen-Streit: Vorstand hat freie Hand",

30. August 2003
Das Bundesgericht in Lausanne veröffentlicht im Internet seinen Entscheid vom 6. August 2003 auf Abweisung der durch Dr. Paul Thaler (Zürich) gegen den Entscheid des Obergerichtes vom 22. Mai 2003 eingereichten staatsrechtlichen Beschwerde. Die in Frage stehende einstweilige Verfügung vom 6. Februar 2003 (siehe unten) wird damit endgültig aufgehoben.

8. August 2003
In der Basler Zeitung erscheint ein Artikel mit dem Titel "Anthroposophen zanken sich vor dem Bundesgericht", in dem festgestellt wird, daß das oberste Gericht der Schweiz - das Bundesgericht in Lausanne - die Voraussetzungen für eine staatsrechtliche Beschwerde gegen den Entscheid des Obergerichtes vom 22. Mai 2003 für erfüllt ansieht, so daß ihr aufschiebende Wirkung zukommt: "Für die neu eingetragene Gesellschaft Allgemeine Anthroposophische Gesellschaft (Weihnachtstagung), bedeutet das, dass sie nun zumindest bis zum Richterspruch in Lausanne nicht handlungsfähig ist, wie Vorstandsmitglied Paul Mackay auf Anfrage der BaZ bestätigte."

13. Juli 2003
In der Wochenschrift "Das Goetheanum" Nr. 28 erscheint ein Bericht unter dem Titel "Konstitutionsfrage: Kläger reichen Beschwerde beim Bundesgericht ein".
Im Mitgliederteil "Was in der Anthroposophischen Gesellschaft vorgeht" Nr. 28 der Wochenschrift "Das Goetheanum" erscheint eine von Paul Mackay unterzeichnete Mitteilung des Vorstandes unter dem Titel "Staatsrechtliche Beschwerde".
Eine staatsrechtliche Beschwerde wurde ausschließlich von der durch Dr. Paul Thaler vertretenen Klägergruppe eingereicht. - Die von Dr. Helmuth Strub vertretene Klägergruppe hat eine andere Vorgehensweise gewählt, da es sich bei dem Obergerichtsentscheid ausschließlich um formelle Gesichtspunkte handelt, die die inhaltliche Seite nicht betreffen, es dieser Klägergruppe jedoch ausschließlich um die inhaltliche Seite geht.

6. Juli 2003
Im Mitgliederteil "Was in der Anthroposophischen Gesellschaft vorgeht" Nr. 27 ("Anthroposophie Weltweit" Nr. 6) der Wochenschrift "Das Goetheanum" erscheint eine Notiz mit dem Titel "Einstweilige Verfügungen aufgehoben", sowie die Ankündigung zweier Mitgliederversammlungen am Goetheanum, Dornach für den 15./16. November 2003, bei denen offenbar die Fusionsbeschlüsse nachgeholt werden sollen.

11. Juni 2003
Rechtsanwalt Prof. Dr. Andreas Furrer versendet einen Antwortbrief an Dr. Helmuth Strub, in dem er mitteilt, daß der Vorstand über das weitere Vorgehen gegenwärtig berät und darüber im Mitgliederteil "Was in der Anthroposophischen Gesellschaft vorgeht" ("Anthroposophie Weltweit") der Wochenschrift "Das Goetheanum" informieren wird.

10. Juni 2003
Rechtsanwalt Dr. Helmuth Strub versendet im Auftrag seiner Klienten einen Brief an Prof. Dr. Andreas Furrer, in dem ihm mitgeteilt wird, daß das Klageverfahren vollumfänglich aufrechterhalten wird und der Vorstand des Vereins "Allgemeine Anthroposophische Gesellschaft" und des Konstruktes
"Allgemeine Anthroposophische Gesellschaft (Weihnachtstagung)" gut beraten wäre, auf eine Einberufung von Fusionsversammlungen zu verzichten, bis das Hauptverfahren rechtskräftig entschieden ist.

8. Juni 2003
In der Wochenschrift "Das Goetheanum" Nr. 23/24 erscheint ein Bericht unter dem Titel "Konstitutionsfrage: Einstweilige Verfügungen aufgehoben".
Im Mitgliederteil "Was in der Anthroposophischen Gesellschaft vorgeht" Nr. 23/24 der Wochenschrift "Das Goetheanum" erscheint eine Notiz mit dem Titel "Einstweilige Verfügungen aufgehoben".

5. Juni 2003
In der Berner Zeitung erscheint ein Artikel mit dem Titel: "Obergericht hebt Verfügung auf".

3. Juni 2003
In der Mittelland Zeitung erscheint ein Artikel mit dem Titel: "Obergericht hebt Verfügung auf".

31. Mai 2003
In der Basler Zeitung erscheint ein Artikel mit dem Titel "Vorstand punktet im Anthroposophen-Streit".
Die Nachrichtenagentur
NNA "News Network Anthroposophy" veröffentlicht einen Bericht in deutsch und in englisch über die Aufhebung der einstweiligen Verfügungen gegen die
"Allgemeine Anthroposophische Gesellschaft (Weihnachtstagung)" und deren Vorstand.

30. Mai 2003
In der Basler Zeitung erscheint ein Artikel mit dem Titel "Verfügungen aufgehoben".

28. Mai 2003
Vom Obergericht des Kanton Solothurn wird eine Medienmitteilung betreffend die Urteile vom 22. Mai 2003 herausgegeben.

22. Mai 2003
Das Obergericht des Kanton Solothurn verfügt die Aufhebung der einstweiligen Verfügungen des
Richteramtes Dorneck-Thierstein vom 6. Februar 2003 (siehe unten) mit Urteil 1 und vom 7. Februar 2003 (siehe unten) mit Urteil 2 aufgrund des Rekurses von Prof. Dr. Furrer und u.a. einer Stellungnahme von Dr. Helmuth Strub zu dieser (siehe unten 21. Februar, 18. März, 17. April 2003).

18. Mai 2003
Im Mitgliederteil "Was in der Anthroposophischen Gesellschaft vorgeht" Nr. 20 der Wochenschrift "Das Goetheanum" erscheinen die Beiträge der Vorstandsmitglieder: Bodo von Plato, Virginia Sease, Sergej Prokofieff und Paul Mackay zum "Rechenschaftsbericht des Vorstandes" der Generalversammlung 2003 des Vereins "Allgemeine Anthroposophische Gesellschaft".

11. Mai 2003
Im Mitgliederteil "Was in der Anthroposophischen Gesellschaft vorgeht" Nr. 19 der Wochenschrift "Das Goetheanum" erscheint ein Bericht vom 11. April 2003 über die "Vorversammlung zur Generalversammlung 2003 der Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft", sowie das Protokoll vom 12. April 2003 über die "Ordentliche Generalversammlung 2003 der Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft mit Sitz am Goetheanum, Dornach, Schweiz".

10./11. Mai 2003
In Pforzheim findet unter Beteiligung einiger Mitglieder des Christian Rosenkreutz-Zweiges eine Tagung der "Freien Anthroposophischen Vereinigung - Arbeitskreis Zeitfragen" zum Thema "Zur geplanten Rekonstituierung der Weihnachtstagung. Teil 2 - Wahrheitswille und Wahrheitsstreben" statt.

8. Mai 2003
Sebastian Jüngel (Redaktionskürzel: SJ), leitender Redakteur der Wochenschrift "Das Goetheanum", antwortet Dr. Karl Buchleitner von der "Freien Anthroposophischen Vereinigung - Arbeitskreis Zeitfragen" auf die Aufforderung nach Veröffentlichung von dessen Stellungnahme zu den Verlautbarungen des Vorstandes im Nachrichtenblatt 9/2003 (siehe unten: 10. April 2003) mit einer e-mail, daß eine solche Veröffentlichung abgelehnt wird.

4. Mai 2003
Im Mitgliederteil "Was in der Anthroposophischen Gesellschaft vorgeht" Nr. 18 ("Anthroposophie Weltweit" Nr. 4) der Wochenschrift "Das Goetheanum" erscheint ein zusammenfassender Bericht über die diesjährige Generalversammlung des Vereins "Allgemeine Anthroposophische Gesellschaft" unter dem Titel: "Nüchtern - Zur Vorversammlung, Generalversammlung und Jahrestagung".

20. April 2003
Im Mitgliederteil "Was in der Anthroposophischen Gesellschaft vorgeht" Nr. 16/17 der Wochenschrift "Das Goetheanum" erscheint ein zusammenfassender Orientierungsbericht über die diesjährige Generalversammlung des Vereins "Allgemeine Anthroposophische Gesellschaft" unter dem Titel: "Innegehalten - Eine ruhige Generalversammlung - merkwürdig zeitenthoben".

17. April 2003
Von RA Dr. Helmuth Strub wird die Stellungnahme zur Rekursbegründung von Prof. Dr. Furrer (siehe unten 18. März 2003) an das Obergericht des Kanton Solothurn versandt.

15. April 2003
In der Mittelland Zeitung erscheint ein Artikel mit dem Titel: "Noch kein Ausweg aus dem Patt".

14. April 2003
In der Basler Zeitung erscheint unter der Rubrik "Der Forum-Gast" ein Artikel von Bodo von Plato mit dem Titel "Ein globales Netzwerk von Menschen mit kulturellen Anliegen".

13. April 2003
Im Mitgliederteil "Was in der Anthroposophischen Gesellschaft vorgeht" Nr. 15 der Wochenschrift "Das Goetheanum" erscheint ein für den Vorstand von Paul Mackay unterzeichneter Brief an die Mitglieder unter dem Titel: "Zu den Rechtsverfahren im Konstitutionsprozeß".

12. April 2003
In der Basler Zeitung erscheint ein Artikel mit dem Titel "Streit am Goetheanum geht weiter".
In der Mittelland Zeitung erscheinen zwei Artikel - der erste auf der Titelseite - mit den Titeln: "Streit kommt vor das Gericht", "Hinter den Mauern gärt es weiter".
Die Generalversammlung des Vereins "Allgemeine Anthroposophische Gesellschaft" findet in Dornach statt. Das Vorstandsmitglied Sergej Prokofieff kündigt versehentlich die Abstimmung über die "Entlassung" des Vorstandes an, korrigiert sich aber anschließend dahingehend, daß über die "Entlastung" abgestimmt wird. Fast ein Viertel der anwesenden Mitglieder stimmt gegen die Entlastung des Vorstandes.
Paul Mackay liest den Mitgliedern - nach Aufforderung - aus einem Vortrag Rudolf Steiners vor, daß aus den Statuten der am 28. Dezember 1923 neubegründeten Anthroposophischen Gesellschaft "alles Verwaltungsmäßige ... heraußen" ist. Es werden jedoch keine Konsequenzen aus dem deutlichen Irrtum des Vorstands vom Vortag gezogen.
Vor der Abstimmung über die Mitgliederanträge wird ein Geschäftsordnungsantrag auf Auszählung auch der Stimmenthaltungen von Paul Mackay abgewiesen.
Sämtliche Mitgliederanträge [abgedruckt in dem 47-seitigen Versammlungsheft] werden mit Stimmenmehrheit, aber mit einer erheblichen Zahl von Stimmenthaltungen, abgelehnt.

11. April 2003
Die Mitgliederveranstaltungen des Vereins "Allgemeine Anthroposophische Gesellschaft", anläßlich der Generalversammlung dieses Vereins, in Dornach beginnen. Den Mitgliedern wird ein 47-seitiges Versammlungsheft zur Verfügung gestellt, in dem der Programmablauf, Vorstandsbeiträge, sowie die gestellten Anträge abgedruckt sind. Bei der Vorversammlung im Grundsteinsaal des Goetheanum bestreitet der Vorstand, insbesondere Paul Mackay und Bodo von Plato, wiederholt und ausdrücklich die Authentizität einer von Mitgliederseite vorgebrachten Aussage Rudolf Steiners, aus den Statuten der am 28. Dezember 1923 neubegründeten Anthroposophischen Gesellschaft sei "alles Verwaltungsmäßige ... heraußen". Dagegen wird behauptet, die Aussage beinhalte lediglich, daß "alles Vereinsmäßige .. heraußen" sei. Auf diese Annahme gründet sich nämlich die Auffassung des Vorstandes, daß Rudolf Steiner in der am 28. Dezember 1923 neubegründeten Anthroposophischen Gesellschaft "die geistigen und gesellschaftlichen Aktivitäten der anthroposophischen Bewegung mit den übrigen administrativen Tätigkeiten in einem Verein vereinigen" wollte, wie Prof. Dr. Furrer das in seinem Rekurs gegenüber dem Obergericht vorbringt.

10. April 2003
Dr. Karl Buchleitner von der "Freien Anthroposophischen Vereinigung - Arbeitskreis Zeitfragen" mahnt in einem offenen Brief die Veröffentlichung seiner Stellungnahme zu den Verlautbarungen des Vorstandes im Nachrichtenblatt 9/2003 an.

6. April 2003
Im Mitgliederteil "Was in der Anthroposophischen Gesellschaft vorgeht" Nr. 14 ("Anthroposophie Weltweit" Nr. 3) der Wochenschrift "Das Goetheanum" erscheint ein Artikel von Bodo von Plato unter dem Titel "Formales als Zwangsmittel", in dessen Übertext die folgenden Sätze zu finden sind:
"Den Mitgliedern des Hochschulkollegiums fiel die Tendenz auf, wie ein Anliegen nicht direkt, sondern über Umwege erreicht zu werden versucht wird. Um die eigene Position durchzusetzen, werden zudem selbst Rechtsvorschriften herangezogen, sei es in der Legislative oder im Anrufen von Gerichten".
Unter diesem Artikel ist die Ankündigung "Anträge zur Generalversammlung 2003" zu finden.

4. April 2003
Das Obergericht des Kanton Solothurn verfügt, daß der beantragten Fristverlängerung der Kläger und Rekursgegner zur Stellungnahme auf die Rekursbegründung von Prof. Dr. Furrer bis zum 22. April 2003 stattgegeben wird.

18. März 2003
Das Obergericht des Kanton Solothurn verfügt, daß ein Doppel der ausführlichen Rekursbegründung von Prof. Dr. Furrer an die Kläger und Rekursgegner geht mit der Gelegenheit zur Stellungnahme bis zum 1. April 2003.

16. März 2003
Im Mitgliederteil "Was in der Anthroposophischen Gesellschaft vorgeht" Nr. 11 der Wochenschrift "Das Goetheanum" erscheinen "Anträge zur Generalversammlung der Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft vom 12. April 2003" und eine "Stellungnahme des Vorstandes der Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft zu den vorstehenden Anträgen".

11. März 2003
In der Basler Zeitung erscheinen zwei Artikel mit den Titeln "Goetheanum: Es wird weiter gestritten" und "Unterschiedliche Interpretation".

7. März 2003
In einem Brief an den Vorstand des Vereins "Allgemeine Anthroposophische Gesellschaft" charakterisiert Andreas Wilke das Verhalten des Vorstandes insbesondere seit Erlaß der einstweiligen Verfügungen durch das Amtsgericht Dorneck-Thierstein und gibt zur Veröffentlichung im Mitgliederteil "Was in der Anthroposophischen Gesellschaft vorgeht" der Wochenschrift "Das Goetheanum" eine zusammenfassende Kurzdarstellung der durch den Vorstand bisher verschleierten Sachverhalte.

2. März 2003
Im Mitgliederteil "Was in der Anthroposophischen Gesellschaft vorgeht" Nr. 9 ("Anthroposophie Weltweit" Nr. 2) der Wochenschrift "Das Goetheanum" erscheint "Das weitere Vorgehen im Konstitutionsprozeß - Ein Brief des Vorstandes an die Mitglieder" - unterzeichnet von Paul Mackay und Bodo von Plato.

25. Februar 2003
In der Basler Zeitung erscheinen zwei Artikel mit den Titeln "«Kampf der Freiheitlichen»" und "«Eine juristische Akrobatik»".

23. Februar 2003
Im Mitgliederteil "Was in der Anthroposophischen Gesellschaft vorgeht" Nr. 8 der Wochenschrift "Das Goetheanum" erscheint ein von Paul Mackay und Bodo von Plato unterzeichnetes Schreiben an die Mitglieder, in dem der Erlaß der einstweiligen Verfügungen, sowie der Einspruch des Vorstandes gegen diese, geschildert wird. Darüber hinaus erscheint die "Einladung zur ordentlichen Generalversammlung 2003 der Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft am 12. April 2003, 9 bis 18.30 Uhr, am Goetheanum, Dornach" und die "Einladung zu einer Jahrestagung 2003 der Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft am 13. April 2003 am Goetheanum, Dornach".

22. Februar 2003
In der Basler Zeitung erscheint ein Artikel mit dem Titel "Goetheanum: Vorstand legt Rekurs ein".

21. Februar 2003
Von der "Anthroposophischen Gesellschaft, Christian Rosenkreutz-Zweig, Hamburg e.V." und der "Freien Anthroposophischen Vereinigung - Arbeitskreis Zeitfragen", Pforzheim wird eine gemeinsame Presseerklärung herausgegeben betreffend die von Rechtsanwalt Dr. Helmuth Strub (Olten) vertretene Klage gegen 1. die am 6. Januar 2003 ins Handelsregister des Kanton Solothurn neueingetragene
"Allgemeine Anthroposophische Gesellschaft (Weihnachtstagung)" und 2. den Vorstand der Erstbeklagten.
Prof. Dr. Furrer legt Rekurs beim Obergericht des Kanton Solothurn im Namen der am 6. Januar 2003 ins Handelsregister neueingetragenen
"Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft (Weihnachtstagung)" gegen die einstweiligen Verfügungen vom 6. und 7. Februar 2003 (siehe unten) ein mit der Beantragung einer Fristverlängerung zur ausführlichen Rekursbegründung.
Die Nachrichtenagentur
NNA "News Network Anthroposophy" veröffentlicht einen Bericht in deutsch und in englisch unter dem Titel "Vorstand der Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft (Weihnachtstagung) legt Rekurs gegen einstweilige Verfügung ein".
Von der Beauftragten für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit am Goetheanum wird eine Erklärung unter dem Titel "Vorstand legt Rekurs gegen einstweilige Verfügungen ein" herausgegeben.

20. Februar 2003
In der Basler Zeitung erscheint ein Artikel mit dem Titel "Anthroposophen: Die zweite Verfügung".

16. Februar 2003
In der Wochenschrift "Das Goetheanum" Nr. 7 erscheint ein Bericht unter dem Titel "Nachlese I: Einstweiliger Verfügung gegen «Allgemeine Anthroposophische Gesellschaft (Weihnachtstagung)» stattgegeben".
Im Mitgliederteil "Was in der Anthroposophischen Gesellschaft vorgeht" Nr. 7 der Wochenschrift "Das Goetheanum" erscheint ein auf den 11. Februar 2003 datiertes Anschreiben des Vorstands am Goetheanum an die Mitglieder, in dem dieser mitteilt, daß die für den 13. April 2003 vorgesehene ordentliche Jahresversammlung der am 6. Januar 2003 ins Handelsregister des Kanton Solothurn neueingetragenen
"Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft (Weihnachtstagung)" nicht stattfinden kann.

14. Februar 2003
Christiane Goepfert und Andreas Wilke stellen einen Antrag an die ordentliche Generalversammlung des Vereins "Allgemeine Anthroposophische Gesellschaft" am 12./13. April 2003 in Dornach, durch den die Bekundung der Absicht zur Schaffung einer lebensfähigen, freiheitlichen Gliederung der Anthroposophischen Gesellschaft, im Gegensatz zu der geplanten Fusion mit dem am 6. Januar 2003 neu eingetragenen zentralistischen Verein
"Allgemeine Anthroposophische Gesellschaft (Weihnachtstagung)" von den dort versammelten Mitgliedern beschlossen werden soll. - Mittels eines an den Antrag angehängten Beitrittsformulars können weitere Mitglieder dem Vorstand gegenüber erklären, daß sie dem Antrag beitreten.

13. Februar 2003
Die Nachrichtenagentur
NNA "News Network Anthroposophy" veröffentlicht einen Bericht in deutsch und in englisch über die einstweilige Verfügung gegen die
"Allgemeine Anthroposophische Gesellschaft (Weihnachtstagung)" und deren Vorstand. - In diesem findet die Tatsache, daß die zu Weihnachten 1923 neubegründete Anthroposophische Gesellschaft ohne im Verein "Allgemeine Anthroposophische Gesellschaft" aufgegangen zu sein, untergegangen ist, wie sie von der durch Rechtsanwalt Dr. Helmuth Strub vertreten Klägergruppe dargestellt wird, keine Erwähnung.

12. Februar 2003
Vom
Richteramt Dorneck-Thierstein wird eine Verfügung erlassen, durch die eine von den zwei durch Dr. Paul Thaler eingereichten Klagen, die durch Dr. Bernhard Gelzer eingereichte Klage, sowie die durch Dr. Helmuth Strub eingereichte Klage bis zur rechtskräftigen Erledigung der zweiten durch Dr. Paul Thaler eingereichten Klage sistiert werden.
In der Basler Zeitung erscheint ein Artikel mit dem Titel "Anthroposophen: Handlungsstopp verfügt".
Auf der Internet-Seite der Zeitschrift "Info3" erscheint ein Artikel mit dem Titel "Weihnachtstagung vorläufig eingefroren".

9. Februar 2003
In der Wochenschrift "Das Goetheanum" Nr. 6 erscheint ein Bericht unter dem Titel "Vier Klagen beim Richteramt in Dornach - Rechtsstreit um die Konstitution der «Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft (Weihnachtstagung)»".

8./9. Februar 2003
In Pforzheim findet unter Beteiligung einiger Mitglieder des Christian Rosenkreutz-Zweiges eine Tagung der "Freien Anthroposophischen Vereinigung - Arbeitskreis Zeitfragen" zum Thema: "Zwischen amerikanischer Weltherrschaft und Dornacher Isolation: Auf der Suche nach einer zeitgemäßen Gestalt der Anthroposophie" statt.

7. Februar 2003
Vom
Richteramt Dorneck-Thierstein wird auf Antrag einer durch Rechtsanwalt Dr. Helmuth Strub (Olten) vertretenen Klägergruppe eine einstweilige Verfügung gegen den Vorstand der
"Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft (Weihnachtstagung)" erlassen, die ihm für die Dauer des Hauptverfahrens jede Tätigkeit als Organ derselben, wie Durchführung von Mitgliederversammlungen, Beschlußfassung über Fusionen, Erweiterungen des Vereins und/oder rechtsgeschäftliches Handeln untersagt.

6. Februar 2003
Vom
Richteramt Dorneck-Thierstein wird auf Antrag einer durch Rechtsanwalt Dr. Paul Thaler (Zürich) vertretenen Klägergruppe eine einstweilige Verfügung gegen die
"Allgemeine Anthroposophische Gesellschaft (Weihnachtstagung)" erlassen, die ihr für die Dauer des Hauptverfahrens untersagt, mit dem Verein "Allgemeine Anthroposophische Gesellschaft" und anderen Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.
In der Basler Zeitung erscheint ein Artikel mit dem Titel "Goetheanum: Gezänk vor Gericht hat begonnen".

4. Februar 2003
Am
Richteramt Dorneck-Thierstein findet eine Verhandlung betreffend Feststellungsklage (Nichtbestehen der
"Allgemeine Anthroposophische Gesellschaft (Weihnachtstagung)"), Anfechtung von Vereinsbeschlüssen bzw. Erlaß einer einstweiligen Verfügung statt.

2. Februar 2003
In einem Brief an den Vorstand der Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft gehen Christiane Goepfert und Dr. Miriam Süsskind auf die Frage ein: "Was wurde mit der Regelung der Gastkarten bei der sogenannten "Außerordentlichen Mitgliederversammlung" am 28./29. Dezember 2002 erreicht?".

31. Januar 2003
In der Basler Zeitung erscheint ein Artikel mit dem Titel "Dornach: Vier Klagen".

26. Januar 2003
Im Mitgliederteil "Was in der Anthroposophischen Gesellschaft vorgeht" Nr. 4 der Wochenschrift "Das Goetheanum" erscheint die Ankündigung der Mitgliederversammlungen 2003 am Goetheanum, Dornach, bei denen die Auflösung des Vereins "Allgemeine Anthroposophische Gesellschaft" in die am 6. Januar 2003 ins Handelsregister neueingetragene (siehe unten)
"Allgemeine Anthroposophische Gesellschaft (Weihnachtstagung)" hinein beschlossen werden soll.

24. Januar 2003
Im Untersuchungsrichteramt des Kantons Solothurn (Oensingen) geht eine Strafanzeige gegen den Vorstand der Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft in Dornach wegen Nötigung, bezogen auf das Zugangsverfahren für die sogenannte Außerordentliche Mitgliederversammlung am 28./29. Dezember 2002 ein.

19. Januar 2003
Im Mitgliederteil "Was in der Anthroposophischen Gesellschaft vorgeht" Nr. 3 der Wochenschrift "Das Goetheanum" erscheint das sogenannte "Protokoll der außerordentlichen Mitgliederversammlung der Anthroposophischen Gesellschaft vom 28. und 29. Dezember 2002 in Dornach", welches offenbar dem Wortlaut des am 6. Januar 2003 beim Handelsregister des Kantons Solothurn abgegebenen offiziellen Beschlußprotokolls folgt.

16. Januar 2003
Die Einladung zur Ostertagung 2003 am Goetheanum unter dem Titel "Verwandlung im Zeichen des Christian Rosenkreutz" wird versandt. Dort wird angegeben, daß als "Abschluss der Generalversammlung der Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft" am Palmsonntag, 13. April 2003 ca. 18.00 Betrachtungen und Lesungen von Dr. Viriginia Sease und Künstlern der Goetheanum-Bühne zum Kapitel: "Der erste Tag" aus: "Die Chymische Hochzeit des Christian Rosenkreutz" stattfinden werden. - Für die genannte Generalversammlung ist vom Vorstand die Auflösung des Vereins "Allgemeine Anthroposophische Gesellschaft" in die am 6. Januar 2003 (siehe unten) neueingetragene
"Allgemeine Anthroposophische Gesellschaft (Weihnachtstagung)" hinein beabsichtigt.
Bemerkenswerterweise ist der letzte Absatz des Einführungstextes zu der Tagung eine offensichtliche Verfälschung einer Aussage Rudolf Steiners:
"Wir freuen uns besonders, dass gerade für diese Tagung jeder Tag durch eine grosse künstlerische Abendaufführung beendet werden kann, da die Kunst, wie sie neu durch Rudolf Steiner und Marie Steiner impulsiert wird 'unter dem Protektorat von Christian Rosenkreutz' selbst stehen vermag."
In Wahrheit sollte "unter dem Protektorat von Christian Rosenkreutz", laut Rudolf Steiners Bekanntgabe am 15. Dezember 1911 in Berlin, als Stiftung eine Arbeitsweise ins Leben treten, die den provisorischen Namen tragen sollte: "Gesellschaft für theosophische Art und Kunst". - Von dieser sagte Rudolf Steiner am 21. August 1915, "daß die 'Gesellschaft für theosophische Art und Kunst' überhaupt nicht besteht. ... Die Art und Weise, wie die Sache aufgefaßt worden ist, machte sie unmöglich. Es war ein Versuch." - Diese Aussagen Rudolf Steiners finden sich vollständig in einem Artikel der "Sonderausgabe Michaeli 2002" der sogenannten "Rosa Blätter".

9. Januar 2003
Am Handelsregisteramt des Kantons Solothurn (Klus-Balsthal) wird das offizielle Beschlußprotokoll der sogenannten Außerordentlichen Mitgliederversammlung vom zuständigen Beamten R. Studer herausgegeben.

6. Januar 2003
Unrechtmäßigerweise wird die am 21. Dezember 2002 vorbereitete Anmeldung zur handelsregisterlichen Eintragung der "Anthroposophischen Gesellschaft" mit Gründungsdatum 28.12.1923 unter dem Namen
"Allgemeine Anthroposophische Gesellschaft (Weihnachtstagung)" mit den durch Dr. Max Flückinger beglaubigten Unterschriften des Vorstandes beim Handelsregister des Kantons Solothurn in Klus-Balsthal unter Beifügung des offiziellen Beschlußprotokolls der sogenannten Außerordentlichen Mitgliederversammlung, des Protokolls der Vorstandssitzung vom 29. Dezember 2002 und den geänderten Statuten abgegeben.
Die Eintragung ins Handelsregister des Kantons Solothurn in Klus-Balsthal erfolgt noch am selben Tag und ist im Internet abrufbar.

5. Januar 2003
Im Mitgliederteil "Was in der Anthroposophischen Gesellschaft vorgeht" Nr. 1/2 der Wochenschrift "Das Goetheanum" erscheint ein Bericht über die sogenannte Außerordentliche Mitgliederversammlung vom 28./29. Dezember 2002 in Dornach mit dem Titel "Handlungsfähigkeit hergestellt: Vorstand gewählt und Statuten ergänzt".

3. Januar 2003
In der Basler Zeitung erscheinen zwei Artikel mit den Titeln "Anthroposophen in einer schweren Stunde" und "«Eine seltsame Geschichte» und ihre Folgen".

2. Januar 2003
In der Basler Zeitung erscheint ein Artikel mit dem Titel "Anthroposophen wollen Streit vor Gericht fortsetzen".

29. Dezember 2002
Die sogenannte Außerordentliche Mitgliederversammlung in Dornach wird fortgesetzt, dabei wird beschlossen den Statuten einen Artikel zum Ausschluß von Mitgliedern ohne Angabe von Gründen - auf Beschluß des Vorstandes im Einvernehmen mit dem Hochschulkollegium - einzufügen.
Zwischen 13.00 und 13.20 findet unter Protokollführung von Dr. Max Flückinger eine Vorstandssitzung zur "Konstituierung des Vorstandes" und zur "Handelsregisteranmeldung" statt, auf der ausdrücklich festgestellt wird: "Aus der Handelsregisteranmeldung und der Publikation muss unbedingt das Datum der Gründung der Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft (Weihnachtstagung), nämlich der 28. Dezember 1923, hervorgehen."

28. Dezember 2002
In der Basler Zeitung erscheint ein Artikel mit dem Titel "Goetheanum: Streit um Fusion".
Die Mitgliederveranstaltungen des Vereins "Allgemeine Anthroposophische Gesellschaft" und die sogenannte Außerordentliche Mitgliederversammlung in Dornach beginnen. - Vor deren Beginn wurden 1000 Exemplare eines "Rosa Faltblattes" verteilt, welches ein Formular enthielt, mit dem die Mitglieder kundtun konnten, daß sie mit dem Betreten des Versammlungssaales keine zusätzliche Eintrittsbedingung anerkennen. Diese Möglichkeit wurde durch ein neues Zugangsverfahren (siehe unten) durch den Vorstand ausgehebelt. Zudem wurde der Ablauf der Veranstaltungen vom Vorstand vollkommen umgestellt. Der umgestellte Ablauf und die zur sogenannten Außerordentlichen Mitgliederversammlung gestellten Anträge wurden den Mitgliedern vom Vorstand 5 Minuten vor Beginn der ersten Veranstaltung im Gedränge vor den Saaleingängen in Form eines 174 Seiten umfassenden, gehefteten DINA4-Buches zur Verfügung gestellt. Kein Antrag wurde vorher veröffentlicht.
In der ersten Veranstaltung nahmen sich die Vorstandsmitglieder 90 Minuten Zeit, um ihre Vorstellungen und Intentionen darzustellen. Auf die vor Beginn gestellte Bitte, die bestehenden Unklarheiten durch Mitgliederfragen zuerst zu klären wurde nicht eingegangen. Am Schluß dieser ersten Veranstaltung machte Paul Mackay die Mitglieder mit den neuen Zutrittsbedingungen zu der sogenannten Außerordentlichen Mitgliederversammlung bekannt: es würden Teilnehmerkarten ausgegeben, die man mittels Vorweisen der "Rosa Mitgliedskarte" und Unterschrift unter ein Anmeldeformular erhalten könne. - Die Bekanntgabe der neuen Zutrittsbedingungen führte dazu, daß einige Mitglieder in aller Deutlichkeit Einspruch erhoben und das Verfahren als "unrechtmäßig" und als "Verhöhnung Rudolf Steiners" bezeichneten. Ein weiteres Mitglied machte darauf aufmerksam, daß die versammelten Mitglieder die Verantwortung für dieses Verfahren zu tragen hätten. Ein Mitglied schließlich verließ unter Abgabe seiner "Rosa Mitgliedskarte" als sichtbarer Bekundung seines Austretens aus der Gesellschaft den Saal. - In der anschließenden Pause gelang es einer Anzahl von Mitgliedern durch Anbringung eines Zusatzes, sowohl auf dem Anmeldeformular, wie auch auf der Teilnehmerkarte unter Infragestellung des gegenwärtigen Bestehens der am 28.12.1923 begründeten Anthroposophischen Gesellschaft als selbständige Körperschaft, eine Teilnehmerkarte zur Ausübung ihres Antrags- und Stimmrechts zu erhalten. Mitgliedern, die dieses ähnlich später versuchten, wurde die Teilnehmerkarte verwehrt. Zwei Mitgliedern der "Anthroposophischen Gesellschaft, Christian Rosenkreutz-Zweig, Hamburg e.V.", die gemäß Statuten eine autonome Gruppe der am 28.12.1923 neubegründeten Anthroposophischen Gesellschaft ist, wurde eine Teilnehmerkarte (sogar eine Gastkarte) verwehrt.
In der zweiten Veranstaltung fand eine Aussprache statt, in der Mitglieder durch den Vorstand aufgefordert wurden: "Mensch, fasse dich kurz!" und nach Anmeldung mittels eines Wortmeldeformulars, soweit die Gesamtzeit der Veranstaltung von 60 Minuten es zuließ, eine Redezeit von 3 Minuten - allerhöchstens 5 Minuten - erhielten. In einigen Redebeiträgen wurde in aller Deutlichkeit auf die Unrechtmäßigkeit der Außerordentlichen Mitgliederversammlung hingewiesen, und auf die Tatsache, daß die Behauptung des gegenwärtigen Bestehens der am 28.12.1923 begründeten Anthroposophischen Gesellschaft als selbständige Körperschaft rechtlich zweifelhaft ist. Dem Rechtsberater des Vorstandes Herrn Prof. Dr. Furrer wurde darauf das Wort erteilt. Er konnte aber diese Frage in keiner Weise klären, gab sogar im Gegenteil zu, daß diese Frage für ihn auch schwierig gewesen sei.
Als dritte Veranstaltung fand die sogenannte Außerordentliche Mitgliederversammlung statt. Vor Beginn hatte der Rechtsberater des Vorstandes Herr Prof. Dr. Furrer einigen Mitgliedern auf Nachfrage mitgeteilt, daß die Feststellung der Beschlußfähigkeit der Versammlung nicht durch die versammelten Mitglieder erfolgen könne, sondern einfach durch den Vorstand erfolgen werde, und daß eine negative Feststellung nur durch gerichtliche Anfechtung erfolgen könne. - Durch Paul Mackay wurde anschließend die Versammlung eröffnet und deren Beschlußfähigkeit festgestellt. Daraufhin gab es Teilnehmer mit Stimm- und Antragsrecht, die in aller Deutlichkeit auf die Unrechtmäßigkeit dieser Feststellung verwiesen. Sie wurden nicht angehört. Eine mittels Formular angemeldete Wortmeldung zu diesem Punkt wurde nicht zugelassen. Mehr als 10 Teilnehmer mit einer Teilnehmerkarte, die ihr Stimm- und Antragsrecht feststellte, verließen daraufhin die Versammlung, um diese nicht durch ihre Anwesenheit zu legitimieren. Ein anschließender Geschäftsordnungsantrag zu diesem Punkt wurde ebenfalls nicht zugelassen. - Das offizielle Beschlußprotokoll wurde am 9. Januar 2003 herausgegeben (siehe oben).

27. Dezember 2002
In der Aargauer Zeitung erscheinen drei Artikel - der erste auf der Titelseite - mit den Titeln: "Spannung bei Anthroposophen", "Weihnachtstagung bringt kein Tauwetter", "Starb Steiner durch Giftanschlag?".

24. Dezember 2002
Durch Rechtsanwalt Dr. Bernhard Gelzer aus Basel wird in Vertretung einiger Mitglieder des Vereins "Allgemeine Anthroposophische Gesellschaft" an den Vorstand am Goetheanum ein Brief versandt, in dem die Rechtmäßigkeit und die Beschlußfähigkeit der zum 28./29.12.2002 nach Dornach einberufenen Mitgliederversammlung in Frage gestellt wird.

23. Dezember 2002
Der Vorstand des Vereins "Allgemeine Anthroposophische Gesellschaft" antwortet auf den am 18. Dezember 2002 von Dr. Karl Buchleitner, Ursula Garncarz-Buchleitner, Christiane Goepfert, Martin Schaffer und Andreas Wilke gestellten Antrag an die für den 28./29.12.2002 nach Dornach einberufene Außerordentliche Mitgliederversammlung mit einem durch Paul Mackay verfaßten Brief, daß der Hauptteil des Antrages nicht angenommen wird und nur der Teil zur Bestellung einer Versammlungsleitung zur Abstimmung zugelassen wird. Der Brief wird durch die Antragsteller umgehend mit Bekanntgabe der Aufrechterhaltung des gesamten Antrages beantwortet.

21. Dezember 2002
Am Handelsregister des Kantons Solothurn in Klus-Balsthal wird die Anmeldung zur handelsregisterlichen Eintragung der
"Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft (Weihnachtstagung)" für den 6. Januar 2003 vorbereitet.

20. Dezember 2002
Die "Freie Anthroposophische Vereinigung - Arbeitskreis Zeitfragen", Pforzheim wendet sich in einem von Dr. Karl Buchleitner unterzeichneten Schreiben an alle Interessierten und verweist darin im Hinblick auf die zum 28./29.12.2002 einberufene Versammlung auf die Verantwortlichkeit jedes einzelnen dem Schicksal Rudolf Steiners gegenüber.

18. Dezember 2002
Dr. Karl Buchleitner, Ursula Garncarz-Buchleitner, Christiane Goepfert, Martin Schaffer und Andreas Wilke stellen einen Antrag an die für den 28./29.12.2002 nach Dornach einberufene sogenannte "Außerordentliche Mitgliederversammlung der Anthroposophischen Gesellschaft" zur Klärung der Beschlußfähigkeit der Versammlung.
In einem weiteren Antwort-Brief (auf den Brief vom 3. Dezember 2002) an den Vorstand z.Hd. Paul Mackay wird speziell auf die Unterstellung, die Mitglieder wollten nicht in der am 28.12.1923 neubegründeten Anthroposophischen Gesellschaft Mitglied sein, eingegangen.

12. Dezember 2002
In einem Antwort-Brief an den Vorstand z.Hd. Paul Mackay stellen die betreffenden Mitglieder die entstandene Situation dar.

3. Dezember 2002
Für den Vorstand des Vereins "Allgemeine Anthroposophische Gesellschaft" antwortet Paul Mackay auf den Brief einiger Mitglieder vom 13.11.2002. In diesem Brief wird den betreffenden Mitgliedern unterstellt, sie wollten nicht Mitglieder der am 28.12.1923 neubegründeten Anthroposophischen Gesellschaft sein, und könnten infolgedessen zu der einberufenen Außerordentlichen Mitgliederversammlung am 28./29.12.2002 in Dornach nicht zugelassen werden.

23./24. November 2002
In Pforzheim findet unter Beteiligung einiger Mitglieder des Christian Rosenkreutz-Zweiges eine Tagung der "Freien Anthroposophischen Vereinigung - Arbeitskreis Zeitfragen", Pforzheim zum Thema "der geplanten 'Rekonstituierung' der AG der Weihnachtstagung am 28./29. Dezember 2002" statt.

13. November 2002
Mitglieder des Christian Rosenkreutz-Zweiges, die ebenfalls Mitglieder im Verein "Allgemeine Anthroposophische Gesellschaft" sind, legen in einem Brief an den Vorstand des Vereins "Allgemeine Anthroposophische Gesellschaft" gegen dessen Eintrittsbedingung zur zum 28./29.12.2002 nach Dornach einberufenen Außerordentlichen Mitgliederversammlung Widerspruch ein.

12. November 2002
In einem Offenen Brief an die Mitglieder und Gruppen der Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft stellt der Christian Rosenkreutz-Zweig die aktuelle Situation der Gesellschaft und das Vorgehen des Vorstandes dar.

8. November 2002
In der Basler Zeitung erscheint ein Artikel mit dem Titel "Anthroposophen stecken in einer Identitätskrise".

3. November 2002
Im Mitgliederteil "Was in der Anthroposophischen Gesellschaft vorgeht" Nr. 45, "Anthroposophie weltweit" Nr. 9 der Wochenschrift "Das Goetheanum" werden die "Einladung zur außerordentlichen Mitgliederversammlung der Anthroposophischen Gesellschaft mit Sitz am Goetheanum, Dornach, Schweiz am 28. und 29. Dezember 2002 am Goetheanum" und die "Beschlußvorlagen zur Tagesordnung der außerordentlichen Mitgliederversammlung der Anthroposophischen Gesellschaft am 28. und 29. Dezember 2002 am Goetheanum" veröffentlicht.

November 2002
Jakob Streit - verantwortlich für die Redaktion der von der Anthroposophischen Vereinigung in der Schweiz herausgegebenen "Mitteilungen aus der anthroposophischen Bewegung" - übergibt dem Vorstand am Goetheanum die Schilderungen zweier Persönlichkeiten, denen Rudolf Steiner direkt mitgeteilt hat, daß die Weihnachtstagung 1923/24 gescheitert sei.

31. Oktober 2002
Vom Christian Rosenkreutz-Zweig wird ein Brief an den Vorstand des Vereins "Allgemeine Anthroposophische Gesellschaft" versandt mit der Aufforderung, die Behauptung einer "Geschäftsführung ohne Auftrag" für die am 28.12.1923 neubegründete Anthroposophische Gesellschaft und die Einberufung einer Außerordentlichen Mitgliederversammlung dieser Gesellschaft nicht weiter aufrecht zu erhalten.

27. Oktober 2002
Im Mitgliederteil "Was in der Anthroposophischen Gesellschaft vorgeht" Nr. 44 der Wochenschrift "Das Goetheanum" erscheint die Ankündigung der Einladung zu einer sogenannten Außerordentlichen Mitgliederversammlung der am 28.12.1923 neubegründeten Anthroposophischen Gesellschaft, die angeblich kontinuierlich in "Geschäftführung ohne Auftrag" durch den Vorstand des Vereins "Allgemeine Anthroposophische Gesellschaft" geführt bis heute besteht. - Gleichzeitig wird der Ausschluß eines Mitgliedes ohne Angabe von Gründen auf Vorstandsbeschluß aus der "Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft" bekanntgegeben.

13. Oktober 2002
Im Mitgliederteil "Was in der Anthroposophischen Gesellschaft vorgeht" Nr. 42 der Wochenschrift "Das Goetheanum" erscheinen Berichte und Stellungnahmen des Vorstandes zur "Informations- und Gesprächstagung für Mitglieder zur Konstitution der Anthroposophischen Gesellschaft" vom 25./26. September 2002. Hierin werden die bei dieser Tagung ausgelegten Schriften sämtlich aufgelistet. Einzig die ausgelegte "Sonderausgabe Michaeli 2002" der sogenannten "Rosa Blätter" wird nicht erwähnt.

Oktober 2002
Die "Freie Anthroposophische Vereinigung - Arbeitskreis Zeitfragen", Pforzheim versendet einen Aufruf: "Zur Absicht des Dornacher Vorstandes, die Weihnachtstagungsgesellschaft zu 'rekonstituieren'".
Die "Anthroposophische Vereinigung in der Schweiz" fordert in einem Brief den Vorstand des Vereins "Allgemeine Anthroposophische Gesellschaft" auf, sein Vorhaben einer "Rekonstituierung der Anthroposophischen Gesellschaft" nicht wie geplant umzusetzen.

25./26. September 2002
In Dornach findet eine "Informations- und Gesprächstagung für Mitglieder zur Konstitution der Anthroposophischen Gesellschaft" statt. - Mitglieder des Christian Rosenkreutz-Zweiges nehmen an ihr aktiv teil und legen die neuerschienene "Sonderausgabe Michaeli 2002" der sogenannten "Rosa Blätter" aus, die sich inhaltlich mit den Vorgängen innerhalb der Anthroposophischen Gesellschaft beschäftigt, anknüpfend an die 1961 bis 1967 erschienenen Ausgaben, insbesondere den dort erschienenen "Lebenslauf der Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft 1913-1925".

28. April 2002
Im Mitgliederteil "Was in der Anthroposophischen Gesellschaft vorgeht" Nr. 18 der Wochenschrift "Das Goetheanum" erscheinen das "Gutachten betreffend die Konstituierung der Anthroposophischen Gesellschaft" von Prof. Dr. Andreas Furrer und Dr. Jürgen Erdmenger, sowie die "Erklärung des Vorstandes zum gegenwärtigen Konstitutionsprozeß der Anthroposophischen Gesellschaft". - Eine Antwort hierauf findet sich in der "Sonderausgabe Michaeli 2002" der sogenannten "Rosa Blätter".

21. April 2002
Im Mitgliederteil "Was in der Anthroposophischen Gesellschaft vorgeht" Nr. 17 der Wochenschrift "Das Goetheanum" erscheint der von Bodo von Plato und Paul Mackay bei der Generalversammlung des Vereins "Allgemeine Anthroposophische Gesellschaft" vorgetragene Rechenschaftsbericht mit der "Erklärung des Vorstandes zum gegenwärtigen Konstitutionsprozeß der Anthroposophischen Gesellschaft".

23./24. März 2002
In Dornach findet die ordentliche Generalversammlung des Vereins "Allgemeine Anthroposophische Gesellschaft" statt, bei der der Vorstand eine "Erklärung zum gegenwärtigen Konstitutionsprozeß der Anthroposophischen Gesellschaft" (siehe oben 21./28.4.2002) abgibt und damit die Arbeit der Konstitutionsgruppe aushebelt.

6. Februar 2002
Prof. Dr. Andreas Furrer (Zürich) und Dr. Jürgen Erdmenger (Brüssel) geben eine "Stellungnahme betreffend die Konstituierung der Anthroposophischen Gesellschaft" ab.

13. Mai und 24. Juni 2001
Im Mitgliederteil "Was in der Anthroposophischen Gesellschaft vorgeht" Nr. 20 und Nr. 26 der Wochenschrift "Das Goetheanum" erscheint "Ein erstes Ergebnis der Arbeitsgruppe zur Klärung der Konstitutionsfrage der Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft und zur Erarbeitung eines Entwurfes ihrer erneuerten Verfassung", das sogenannte "Mannheimer Ergebnis".

9. und 22. März 2000
Prof. Dr. H. M. Riemer gibt ein "Rechtsgutachten in Sachen Allgemeine Anthroposophische Gesellschaft (AAG), Verein im Sinne von Artikel 60ff. des Schweizerischen Zivilgesetzbuches (ZGB) mit Sitz in Dornach, Solothurn, betreffend das Verhältnis zur Weihnachtstagungsgesellschaft 1923 / AAG" ab und Paul Mackay erläutert dieses in "Zur Konstitution: Erläuterung und Dokumentation eines Rechtsgutachtens zum konkludenten Verhalten".