(als PDF-Datei finden Sie die Statuten hier)

 

§ 1

Unter dem Namen "Anthroposophische Gesellschaft Christian-Rosenkreutz-Zweig, Hamburg e.V." besteht ein Verein. Der Verein knüpft an den Ende 1911 gegründeten und am 17. Juni 1912 durch Rudolf Steiner eingeweihten Zweig dieses Namens an. Der Verein ist eine autonome Gruppe der allgemeinen anthroposophischen Gesellschaft, die zu Weihnachten 1923 in Dornach, Sol., Schweiz begründet wurde und erkennt deren Statuten an. Die Anthroposophische Gesellschaff Christian-Rosenkreutz-Zweig Hamburg hat ihren Sitz in Hamburg. Sie soll als Verein in das Vereinsregister eingetragen sein.

 

§ 2

Der Verein soll ein Zusammenschluß von Menschen sein, die das seelische Leben im einzelnen Menschen und in der menschlichen Gemeinschaft auf der Grundlage einer wahren Erkenntnis der geistigen Welt, wie sie von Rudolf Steiner begründet wurde, pflegen wollen.

 

§ 3

Zweck des Vereins ist die Förderung einer solchen Institution, wie Rudolf Steiner sie als "Goetheanum", freie Hochschule für Geisteswissenschaft, im Laufe des Jahres 1924 einzurichten unternahm. Die von einer solchen Institution erarbeitete und veröffentlichte Geisteswissenschaft will er pflegen und die Ergebnisse für die Brüderlichkeit im menschlichen Zusammenleben, das moralische und religiöse, sowie für das künstlerische und allgemein geistige Leben im Menschenwesen zum Mittelpunkt seiner Bestrebungen machen. Die Politik betrachtet er nicht in seinen Aufgaben liegend, jedes sektiererische Bestreben lehnt er ab.

 

§ 4

Organe des Vereins sind:

a) der Vorstand, bestehend aus dem Vorsitzenden, der im Sinne des Gesetzes die Gesellschaft vertritt, dem Kassenwart, der Schriftführerin,

b) die Mitglieder- oder Generalversammlung.

 

§ 5

Der Vorstand wird jeweils von der Mitglieder- oder Generalversammlung für sieben Jahre gewählt. Mit der 3. Wahl ist das Vorstandsmitglied auf Lebenszeit gewählt. Für ausscheidende Vorstandsmitglieder muß spätestens auf der folgenden Generalversammlung für die restliche Zeit eine Nachwahl erfolgen. Der Vorstand bleibt bis zur Neuwahl, jedoch längstens bis zur nächsten Generalversammlung im Amt.

 

§ 6

Die Mitgliederversammlung findet alljährlich um die Michaelizeit als Generalversammlung statt. Die Tagesordnung zu dieser Versammlung wird mit der Einladung an alle Mitglieder sechs Wochen vor der Tagung von dem Vorstande bekanntgegeben. Außerordentliche Versammlungen kann er einberufen und für sie die Tagesordnung festsetzen. Er soll drei Wochen vorher die Einladungen versenden. Anträge von einzelnen Mitgliedern oder Gruppen von solchen sind eine Woche vor der Tagung einzusenden.

Beschlüsse der Mitgliederversammlung werden von dem Schriftführer schriftlich niedergelegt und von diesem und dem die Versammlung leitenden Vorstandsmitglied unterzeichnet.

Über Beschlüsse und über Wahlen entscheidet die Mitglieder- oder Generalversammlung mit 4/7 Stimmenmehrheit der anwesenden Mitglieder. Die beiden Rechnungsrevisoren werden von der Generalversammlung für das folgende Arbeitsjahr, das vom 29. September bis 28. September läuft, gewählt.

 

§ 7

Die Mitgliedschaft wird erworben, gestützt auf eine schriftliche Anmeldung. Mitglied kann jedermann werden, der in dem Bestand einer solchen Institution, wie Rudolf Steiner sie als "Goetheanum", freie Hochschule für Geisteswissenschaft im Laufe des Jahres 1924 einzurichten unternahm, etwas Berechtigtes sieht.

 

§ 8

Der Austritt eines Mitgliedes kann jederzeit durch eine schriftliche, dem Vorstand einzureichende Austrittserklärung erfolgen. Der Austritt ist gültig beim Eingang der Austrittserklärung beim Vorstand.

Ausgetretene Mitglieder haben keinen Anspruch auf das Vereinsvermögen, ebenso erlischt ein Anspruch beim Ableben des Mitgliedes.

 

§ 9

Die Mitglieder haben jährlich einen Beitrag zu leisten, der jährlich durch die Mitglieder- oder Generalversammlung festgesetzt wird.

Das Vereinsvermögen darf nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Mitglieder dürfen in ihrer Eigenschaft als Mitglieder keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins erhalten.

 

§ 10

Der Verein darf keine Personen durch Verwaltungsausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch verhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigen.

 

§ 11

lm Falle der Auflösung oder Aufhebung oder bei Wegfall ihres bisherigen Zweckes hat die Mitglieder- oder Generalversammlung über die Verwendung des Vereinsvermögens zu beschließen. Das Vereinsvermögen darf aber nur für den im § 3 genannten Zweck Verwendung finden, und die Übertragung an eine andere steuerbegünstigte Körperschaft ist von der Genehmigung des Finanzamtes abhängig.

 

§ 12

Die Mitgliederversammlung beschließt über die Auflösung des Vereins mit 4/7 Stimmenmehrheit. Die Einladung erfolgt wie in § 6, jedoch mit eingeschriebenem Brief. Im Falle der Auflösung nimmt der jeweils amtierende Vorsitzende die Abwicklung vor.